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Eingewöhnungsphase

Die Eingewöhnung eines Kleinkindes stellt eine erhebliche Anforderung an das Kind und an die Eltern dar. Das Kind muss viel Neues in kurzer Zeit auf einmal bewältigen:

  • neue Bezugspersonen
  • viele neue Kinder
  • neue Räumlichkeiten
  • Trennung von den Eltern

Wir wünschen uns, dass die Kinder entspannt und ausgeglichen im Kindergarten ankommen. Eine gute Eingewöhnungsphase ist daher von großer Wichtigkeit. Die Eingewöhnungszeit beinhaltet 3 Wochen:

  1. Woche: In der ersten Woche kommt das Kind mit einer ihm vertrauten Person (z. B. Mutter, Vater, Großeltern) für ca. 2 Stunden in den Kindergarten.
  2. Woche: Die Bezugsperson bringt das Kind in den Kindergarten und verabschiedet sich für eine kurze Zeit von dem Kind. Die Bezugsperson bleibt in Rufweite.
  3. Woche: Die Bezugsperson bringt das Kind in den Kindergarten und verabschiedet sich. Sie muss erreichbar bleiben.

Die Eingewöhnungsphase für die neu aufgenommenen Kinder in den Regelgruppen beginnt mit dem neuen Kindergartenjahr und erstreckt sich bis zu den Herbstferien (ca. 6-7 Wochen). Die Kinder werden in dieser Zeit sehr individuell angesprochen und je nach Entwicklungs- und Erfahrungsstand an die Hand genommen. Die Loslösung von den Eltern, das Kennenlernen und Annehmen der neuen BetreuerInnen und Spielgefährten, sowie das Einüben des Kindergartenalltags mit all seinen Routinen und Ritualen, wird in aller Ruhe erfahren und eingeübt. Es hat sich gezeigt, dass sich dieser Prozess am entspanntesten gestaltet, wenn wir uns mit den Kindern viel draußen bewegen und kleine Exkursionen rund um den Kindergarten unternehmen.